Newsletter #3

16. März 2007

betr. kulturpolitik für europa

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Die Kulturpolitische Gesellschaft informiert:

Magna Charta in Kraft

Am 18. März 2007 tritt das UNESCO-Übereinkommen zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen in Kraft. Seit seiner Verabschiedung durch die UNESCO-Generalkonferenz im Oktober am 20. Oktober 2005 haben es bereits 52 Staaten ratifiziert. UNESCO-Generaldirektor Koïchiro Matsuura: „Die Schnelligkeit des Ratifizierungsprozesses ist beispiellos. Mehr[Internal]

Vom Mehrwert kultureller Vielfalt

Mit „Empfehlungen“ für die Etablierung einer „kulturellen Komponente in der EU-Außenpolitik“ endete die Konferenz „Diversity makes the Difference“ in Den Haag. Sie beschäftigte sich mit der Möglichkeit, der Kultur im Rahmen der europäischen Außenpolitik ein größeres Gewicht zu verleihen. Bisher spielt sie in diesem Politikfeld eine eher untergeordnete Rolle. Dabei kann schon ein „einfacher“ Kulturaustausch und der damit verbundene interkulturelle Dialog dazu beitragen, „Herzen und Köpfe zu gewinnen“. Das sei neben anderem auch „ein Mittel gegen Terrorismus“ – so Gijs de Vries, bis März noch EU-Koordinator für die Terrorismusbekämpfung. Ein kulturelles Engagement der EU ist deshalb auch eine „Investition in Sicherheit und Entwicklung“. Mehr[Internal]

Cultural Turn

Gottfried Wagner, Direktor der Europäischen Kulturstiftung, konstatiert aller Skepsis zum Trotz einen Boom der europäischen Kulturpolitik. Grund genug, sich Gedanken über sinnvolle Ziele einer „Kulturpolitik für Europa“ zu machen. In der gegenwärtigen kulturpolitischen Debatte macht er vier grundsätzliche Achsen aus: Einmal die von „Ideologie und Identität“, zum zweiten die von „Diversität und Identität“, zum dritten die von „Wettbewerbsfähigkeit und Kreativität“, zum vierten schließlich die von „Governance und Praxis“. Mehr[Internal]

Europäische Kulturverbände

Knapp 80 Kulturverbände existieren auf europäischer Ebene - so eine neue Studie, die von der Kulturpolitischen Gesellschaft in Auftrag gegeben wurde. Allerdings ist nur gut die Hälfte davon auch wirklich in Sachen Kulturpolitik für Europa aktiv. Trotz alledem: Es gibt sie, die Lobbyisten in Sachen Kultur. Mehr[Internal]

Tauschhandel für Schutzzonen

Ruth Hieronymi, Mitglied des Kulturausschusses des Europäischen Parlaments und Medienpolitische Sprecherin der EVP-ED-Fraktion, macht vor allem „Telekom- und Kabelbetreiber sowie die Zeitschriften- und Zeitungsverleger" dafür verantwortlich, dass die EU künftig per Fernsehrichtlinie Productplacement – gegen Bezahlung – erlauben will. Mehr[Internal]

Trinkkulturen

Acht von zehn Europäern haben nichts gegen Warnhinweise auf den Flaschen mit alkoholischen Getränken. Allerdings: nicht alle Europäer trinken gleich viel, auch wenn Alkohol in Europa zur Alltagskultur gehört, schließlich wird hier statistisch gesehen pro Kopf der Bevölkerung weltweit am meisten Alkohol konsumiert. Doch diese pauschalen Aussagen verdecken die kulturellen Unterschiede beim Umgang mit den berauschenden Getränken. Für Liberto zum Beispiel reicht schon ein Kölsch - überall in Europa! Mehr[Internal]

 

 

 

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