Newsletter #6

04. April 2007

betr. kulturpolitik für europa

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Die Kulturpolitische Gesellschaft informiert und wünscht allen Leserinnen und Lesern ein fröhliches Osterfest!

Im Gespräch: Hermann Voesgen

Als Präsident von ENCATC, dem europäischen Netzwerk der Kulturmanagement-Studiengänge, plädiert Prof. Hermann Voesgen für den kleinen, aber feinen Unterschied: „Das „Kulturverständnis“ der Kulturwissenschaften ist nicht so einfach zu quantifizieren wie die „Natur“ im Verständnis der Naturwissenschaften. Was in dem einen Feld Transparenz und Vergleichbarkeit fördert, kann im anderen Feld leicht zur inhaltlichen Verarmung führen. Um ein Beispiel zu nennen: um die Geschichte eines Landes überhaupt verstehen zu können, ist es sinnvoll, die Landessprache zu sprechen. Die Standards einer einheitlichen Wissenschaftssprache reichen hier nicht aus, um die Feinheiten zu demonstrieren. In den Naturwissenschaften steht dagegen das Englische als Lingua Franca gar nicht zur Disposition. Mehr hier[Internal]

Generationenwechsel

Schöne Aussichten: Bei jüngeren Generationen steigt die Identifikation mit Europa, allen Unkenrufen zum Trotz. Während bei den über 80-Jährigen sich noch 76 Prozent ausschließlich „national“ definieren, sind es bei den unter 20-Jährigen nur noch 40 Prozent. Etwa die Hälfte fühlt sich dagegen auch europäisch: junge Menschen werden „heute anders, also Europa-offener, sozialisiert, und sie behalten diese einmal gewonnene mehrfache Identität für den Rest ihres Lebens bei. Mehr hier[Internal]

Gut leben und kreativ arbeiten

Kreative wohnen in Deutschland vor allem in Städten, bildende Künstler zieht es manchmal auch aufs Land. Allerdings verteilen sich die kreativen Köpfe darüber hinaus auch höchst ungleichmäßig, mehrheitlich sind sie im Westen und Süden zu finden, im Osten gibt es sie in deutlich geringerer Zahl – eine späte Auswirkung der einstigen Republikflucht. Über ganz Deutschland gesehen, lag der Anteil der in kreativen Berufen Beschäftigten an der Bevölkerung übrigens bei 12,1 %, so eine Studie von Michael Fritsch und Michael Stürmer über die „Geografie der Kreativen Klasse in Deutschland. Mehr hier[Internal]

Menschen in Europa ...

Was verbindet Wuppertal mit Mallorca oder gar Abu Dhabi? Sabine Fehlemann, inzwischen pensionierte Museumsdirektorin an der Wupper, hat eins und eins zusammengezählt. Mehr hier

 

 

 

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