Newsletter #7

12. April 2007

betr. kulturpolitik für europa

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Die Kulturpolitische Gesellschaft informiert:

Zeit zum Sehen

Ohne Zeitungen keine Öffentlichkeit, die ein demokratisches Gemeinwesen erst möglich macht. Heute hat das Fernsehen die Printmedien als Leitmedium überholt. Im Jahr 2006 sah jeder Deutsche ab 14 Jahren durchschnittlich 227 Minuten pro Tag fern, fast ein europäischer Durchschnittswert. So sehen die Franzosen 219, die Briten 235, die Spanier 227, die Italiener 249 und die Niederländer 201 Minuten pro Tag fern. Dabei liegt das Durchschnittsalter der öffentlich-rechtlichen Zuschauer gute zehn Jahre über dem der Fans der privaten Programm. Mehr hier

Im Gespräch: Hortensia Völkers

Zu den Projekten, die Hortensia Völckers, Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes, gefördert hat, gehört das Vorhaben „Jedem Kind ein Instrument“ im Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhr 2010. „Es darf eben nicht bei Lippenbekenntnissen bleiben, sondern kulturelle Bildung für alle muss praktisch umgesetzt und überzeugend finanziert werden“, so die Direktorin. Und: „Wenn wir über den Zugang zu Wissen und die Pflege des Erbes als Basiselemente kultureller Bildung sprechen, sind die Erfahrungen mit Kunst und Kultur essentiell. Mehr hier

Mit im Boot: ARTE

ARTE ist neuer Medienpartner der Website kultur-macht-europa.eu. Das bekannte Kürzel steht ausgeschrieben für Association Relative à la Télévision Européenne. Ziel des deutsch-französischen Kulturkanals: die Förderung des „Verständnisses und der Annäherung der Völker in Europa“. ARTE kooperiert mit anderen öffentlich-rechtlichen Sendern wie RTBF (Belgien), SRG SSR idée suisse (Schweiz), TVE (Spanien), TVP (Polen), ORF (Österreich), YLE (Finnland), NPS (Niederlande), SVT (Schweden) und der BBC.
Mit ZOOM Europa steht bei ARTE jeden Mittwoch gegen 21.35 Uhr „das erste europäische Magazin auf dem Programm, das nicht nur jede Woche „Europa“ in seinen sozialen, politischen und kulturellen Facetten zum Thema hat, sondern das auch jede Woche „europäisch“ hergestellt wird“. Die Moderation teilen sich Judith Schulte-Loh (deutsch) und Bruno Duvic (französisch). Neu im Programm ist das europäisches Magazin „Gesichter Europas“, das von Montag bis Freitag um 18.30 Uhr bekannte und unbekannte EuropäerInnen proträtiert. Mehr dazu unter unserer Rubrik „Menschen in Europa“.

Menschen in Europa ...

Michael Thieme, Thorsten Köhrmann und Eric Shaw haben drei Dinge gemeinsam. Erstens: Sie lieben Tiere. Zweitens: Aus ihrer Leidenschaft haben sie einen Beruf gemacht. Drittens: sie geben Europa ihr Gesicht. ARTE gibt mit ihnen tiefe Einblicke in ihren turbulenten Alltag als Sattelmeister, Elefantenpfleger oder "Herr der Affen".
Harald Welzer, Direktor des Center for Interdisciplinary Memory Research am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen und auch in Sachen „europäischer Erinnerungskultur“ unterwegs, bilanziert, dass in Deutchland „die Zustimmung zum NS-System mit dem Niveau des Bildungsabschlusses“ gestiegen ist, was „dem gängigen Vorurteil zuwiderläuft, dass Bildung vor gegenmenschlichen Einstellungen schützt“.
Michael Söndermann, Vorsitzender des AK Kulturstatistik und Mitglied im Verwaltungsrat des UNESCO-Instituts für Statistik, hat die Entwicklung der Kulturwirtschaft und der Creative Industries zusammengefasst.
Alles unter „Menschen in Europa“  hier

 

 

 

Unsere Medienpartner:

ARTE

Deutsche Welle

Deutschlandradio Kultur

kulturmanagement.net

Le Monde diplomatique

www.signandsight.com

Weitere Informationen unter
www.kultur-macht-europa.de

Impressum:
Herausgeber: Kulturpolitische Gesellschaft e.V. Weberstr. 59a 53113 Bonn
Tel.: 0228 / 201 67-0 - Fax: 0228 / 201 67 33
post@kupoge.de
Redaktion: Wolfgang Hippe (V.i.S.d.P.),
A.R.T Agentur für Recherche und Text
Tel. 02 21 / 54 50 48
redaktion@art-recherche.de

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