Newsletter #15

31. Mai 2007

betr. kulturpolitik für europa

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Die Kulturpolitische Gesellschaft informiert:

Noch 6 ½ Tage bis zum Vierten Kulturpolitischen Bundeskongress

Norbert Bolz, Professor, Medienwissenschaftler und Medienberater ruft uns in Erinnerung: „Die Medienwirklichkeit ist ein Schauplatz radikaler Ungleichzeitigkeit. Zu welcher Generation man gehört, hängt heute davon ab, in welcher Informationskultur man aufgewachsen ist. Es gibt keine gemeinsamen Medien mehr. Unterschiedliche Wertsysteme werden von unterschiedlichen Medien bedient. Demografische, politische und kulturelle Verwerfungslinien trennen verschiedene Informationswelten voneinander. Mediengenerationen haben keine homogene Alters- oder Sozialstruktur.“

Begabung und Kapital mehren

Die Potenziale der europäischen Regionen sind Thema der „Territorialen Agenda für die Europäische Union“. Jede Region sollte sich mit den eigenen „Begabungen“, ihrem „territorialen Kapital“ auseinander setzen und ein Profil für ihren Auftritt in Europa entwickeln. Kulturelle Prägungen sind dabei nicht zu unterschätzen. Fragen der regionalen Entwicklung und die sinnvolle Stärkung des auch räumlichen Zusammenhalts Europas sind auch Thema des Vierten Kulturpolitischen Bundeskongresses. Die Professoren Roberto Camagni (Mailand), Grzegorz Gorzelak (Warschau) und Wendelin Strubelt (Bonn) werden dazu im Forum 10 diskutieren und stellen vorab einige Thesen zur Diskussion. Mehr hier[Internal]

Gleiche Chancen

Die EU-Kommission hat ihren vierten Bericht über die Regionalpolitik der Gemeinschaft vorgelegt. In Planung: die Förderprogramme für die Jahre 2007 – 2013. Das zur Debatte stehende Finanzvolumen macht 35,7 % des Gesamthaushalts der EU oder 347.41 Milliarden Euro aus. Mehr hier[Internal]

Im Gespräch: Gerhard Pfennig

Im Gesetz stehen die Urheber im Zentrum, in der praktischen Politik hat die Kulturindustrie das Sagen, meint Gerhard Pfennig (VG Bild-Kunst). Eine europäische Wissensgesellschaft wird aber ohne Stärkung der Urheber kaum gelingen, denn „Das Urheberrecht ist das „Arbeitsrecht der kreativen Menschen“. Ohne urheberrechtlichen Schutz wäre eine Informations- und Kulturgesellschaft undenkbar.“ Mehr hier[Internal]

Kulturagenda in der Diskussion

Am 10. Mai hat die Kommission der Europäischen Union ihre mit Spannung erwartete Mitteilung "Agenda für Kultur im Zeichen der Globalisierung" veröffentlicht. Die Kulturpolitische Gesellschaft hat dazu Kommentare gesammelt. Sie reichen von Zustimmung („die Kulturpolitik endlich von ihrem Nischendasein befreit“) bis zu unverhohlener Kritik („unangenehm bürokratische Sprache und einen abgegriffenen Euro Jargon“). Mehr hier[Internal]

Menschen in Europa

Adrienne Göhler fragt sich, ob „eine künstlerische Intervention zu einer Durchlässigkeit zwischen den Themen der sozialen Bewegungen und denen der Kunst führen“ kann. Fatih Akim geht nicht auf die Demo nach Heiligendamm, sondern kämpft stattdessen dagegen, dass das Dorf seiner Väter zur Müllhalde wird. Und Daniel André begibt sich in die Unterwelt. Mehr hier[Internal]

Hanging around/HeimatQuartier ist ein europäisches Kunstprojekt und dem Müßiggang auf der Spur. Auf der Website kultur.macht.europa ist jeden Tag ein Foto zum Thema zu sehen. Mehr zum Projekt hier[Internal]   

 

 

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