Newsletter #18

27. Juni 2007

betr. kulturpolitik für europa

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Die Kulturpolitische Gesellschaft informiert:

Wir werden Sie auch über den Sommer über Themen, Trends und Thesen einer "Kulturpolitik für Europa" auf dem Laufenden halten.

Jean Baudrillard, Philosoph und Medientheoretiker, notierte noch Anfang des Jahres: „Im Anfang war das Wort. Das Schweigen kam erst nachher.“ und wunderte sich: „Die Eule, sagt Hegel, beginnt ihren Flug, wenn die Dämmerung hereinbricht. Die Globalisierung: Vielleicht spricht man deshalb soviel von ihr, weil sie den Gipfelpunkt ihrer Bewegung schon überschritten hat und wir bereits unter dem Einfluß von etwas anderem stehen.“

Nach dem Rat ist vor dem Rat

Die deutsche Ratspräsidentschaft endet doch noch mit einem „Gemeinschaftswerk“ aller 27 EU-Mitgliedsstaaten: „Wir haben geschafft, was wir wollten.“, so Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Ende des Brüsseler Gipfels. Die Roadmap sieht vor, dass der Europäische Rat im Herbst die neuen EU-Grundlagenverträge endgültig unter Dach und Fach bringen soll - zuvor muss das EU-Parlament gehört werden. Rechtzeitig zur nächsten Wahl des Europaparlamentes 2009 sollen alle Staaten den Vertrag ratifiziert haben. Die Wahlbeteiligung bei der Parlaments-Wahl wird so zur Nagelprobe. Mehr hier[Internal]

Im Gespräch: Elmar Brok

Für Elmar Brok MdEP ist Kulturpolitik in der EU ein Querschnittsthema mit Relevanz: „Kultur nimmt im europäischen Integrationsprozess eine zentrale Rolle ein, denn Europa ist nicht nur ein Projekt der wirtschaftlichen und politischen Einigung. Der Vorschlag der Kommission, eine europäische Kulturstrategie zu entwickeln, zu deren zentralen Bestandteil es gehören soll, kulturelle Aspekte in alle Politikbereiche der EU, also beispielsweise auch in die Kooperation mit Drittstaaten, einzubinden, unterstreicht dies.“ Mehr hier[Internal]

Jedem das Seine

Deutschland baut die besten Autos, Japan die besten Computer. Aber Großbritannien ist die Nr. 1 in Sachen Creative Industries, meint die britische Work Foundation. Auf der Insel liegt der größte „kreative Sektor“ in der EU, so das Ergebnis von zwei Studien der britischen Stiftung, die sich mit dem Zusammenspiel von Ideen, Wissen, Ökonomie und den Creative Industries befassen. Ian Brinkley, einer der Autoren: „We trade on ideas, knowledge and technology-related industries much more than other big economies do.” Mehr hier[Internal]

Kino Europa

2006 wurden in der Europäischen Union rund 926 Millionen Kinokarten verkauft, ein Plus von 3,6 % gegenüber dem Vorjahr. Der Marktanteil europäischer Filme wuchs dabei um 3 auf 28 %. Auch die Zahl der in Europa produzierten Filme stieg. Insgesamt wurden 862 abgedreht, 47 mehr als in 2005. Nach Angaben der „Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle“ waren für das Plus vor allem französische und deutsche Produktionen verantwortlich. Mehr hier[Internal]

Menschen in Europa

Louise du Toit untersucht die Arbeit der „Wahrheits- und Versöhnungskommission“ in Südafrika. Natalija Bašić beschäftigt sich mit der Vergangenheitsbewältigung auf dem Balkan. Und Fritz Pleitgen redet vor dem Europaparlament. Mehr hier[Internal]

 

Hanging around/HeimatQuartier ist ein europäisches Kunstprojekt und dem Müßiggang auf der Spur. Auf der Website kultur.macht.europa ist jeden Tag ein Foto zum Thema zu sehen. Mehr zum Projekt hier[Internal]   

 

 

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