Im Gespräch: Hortensia Völckers
„Es darf eben nicht bei Lippenbekenntnissen bleiben, sondern kulturelle Bildung für alle muss praktisch umgesetzt und überzeugend finanziert werden.“, so Hortensia Völckers, die Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes: „Wenn wir über den Zugang zu Wissen und die Pflege des Erbes als Basiselemente kultureller Bildung sprechen, sind die Erfahrungen mit Kunst und Kultur essentiell.“ Deshalb sieht sie hier eine wichtige Aufgabe auch mit Blick auf die Zukunft: „Die Bewahrung des Erbes besteht nicht nur im Ankauf von kostbarem mobilen Kulturgut zur Ergänzung wichtiger Sammlungen, sondern ebenso, und sicherlich effektiver, darin, die kommenden Generationen für unsere Kultur und deren Institutionen zu begeistern.“ Die Arbeit der Stiftung versteht Völckers denn auch als politisch, die Stiftung auch als einen kulturpolitischen Akteur: „Der Stiftung geht es besonders darum, Qualitätsmaßstäbe zu setzen. Arbeitsbedingungen zu verbessern und unsere Verpflichtung gegenüber der Kulturtradition in diesem Lande zu bekräftigen, die einmalig ist in der Welt. Damit setzt die Stiftung fast automatisch einen kulturpolitischen Akzent.“ Das komplette Interview hier
Hortensia Völckers ist seit März 2002 Künstlerische Direktorin und Vorstand der Kulturstiftung des Bundes, Halle an der Saale. Die studierte Kunsthistorikerin und Politologin arbeitete zuvor u.a. als Referentin für Bildende Kunst beim Siemens Arts Program, für die Münchner Tanzbiennale „Dance“ und die documenta X in Kassel.
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