Kultur macht Europa - 4. Kulturpolitischer Bundeskongress
!--TYPO3SEARCH_begin--
27.10.2008

International kommt besser

Nach einer Studie der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle (EAI) schneiden europäische Koproduktionen im Vergleich mit nationalen Filmproduktionen deutlich besser ab, was Zuschauerzahlen und Umsätze betrifft. Koproduktionen kämen durchschnittlich auch in doppelt so vielen Ländern in die Kinos wie nationale Produktionen. Davon schafft es nur ein Drittel auf mindestens einen ausländischen Markt, bei Koproduktionen sind es drei Viertel. Entsprechend erreichen sie durchschnittlich 2,7-mal so viele Kinobesucher – also fast das Dreifache. Dabei erzielen sie 41% ihrer Gesamtbesucherzahlen im Ausland, also nicht in einem koproduzierenden Ländern. Bei nur nationalen Filmen sind es lediglich 15%. Ausschlaggebend für den Erfolg sind die größeren Budgets und höheren Produktionswerte, der bessere Zugang zu internationalen Fernsehsendern und Vertriebskanälen. Zugleich scheint die internationale Besetzung die Attraktivität solcher Titel zu unterstreichen. Als Beispiele nennt die EAI u.a. „Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders“, „Der Untergang“, „Der Pianist“ und „Elisabeth – Das goldene Königreich“. An jedem dieser Filme waren Produktionsteams aus mehreren EU-Staaten beteiligt. Der Analyse lagen Daten zu 5.414 Filmen mit insgesamt 1,4 Mrd. verkauften Kinokarten zugrunde. Ausgewertet wurden die kumulierten Besucherzahlen für alle Spielfilme, die seit 1999 in einem der 20 europäischen Untersuchungsländer produziert und zwischen 2001 und 2007 in einem dieser Länder in die Kinos gebracht wurden. Zu den untersuchten 20 Märkten gehören Belgien, die Schweiz, die Tschechische Republik, Deutschland, Dänemark, Spanien, Finnland, Frankreich, Ungarn, das Vereinigte Königreich & Irland, Island, Italien, die Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden und die Türkei.

Die Studie „The Circulation od European co-productions and entirely notional films in Europe – 2001 to 2007” finden Sie hier

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle (EAI) wurde 1992 in Straßburg eingerichtet und soll Informationen über den europäischen audiovisuellen Sektor sammeln, aufbereiten und veröffentlichen. Mehr hier 


!--TYPO3SEARCH_end--
!--TYPO3SEARCH_begin-- !--TYPO3SEARCH_end--
!--TYPO3SEARCH_begin--!--TYPO3SEARCH_end--
!--TYPO3SEARCH_begin--
18.12.2008

Visionär – kreativ – innovativ

Kreativität und Innovation stehen im Mittelpunkt der EU-Kampagne für das Jahr 2009. Kreative und innovative Ansätze sollen in verschiedenen Bereichen menschlichen Handelns gefördert werden. weiterlesen[Internal]


 

06.12.2008

Gibt es so etwas wie Roma-Kunst?

Die gesellschaftliche Diskriminierung der Roma spiegelt sich auch in vielen Kunstwerken, die „Zigeuner“ darstellen. Tímea Junghaus, Biennale-Kuratorin in Venedig, fragt nach der Kunst der Roma selbst. weiterlesen[Internal]


 

01.12.2008

Europa für Bürgerinnen und Bürger

Die Kulturpolitische Gesellschaft betreibt eine neue Nationale Kontaktstelle der EU. Christine Wingert-Beckmann ist die neue Leiterin. weiterlesen[Internal]


 

30.11.2008

Europas Beste

Unter dem Namen Europe's Finest startet der erste europaweite Cinema-on-Demand-Service für europäische Kinos. weiterlesen[Internal]


 

20.11.2008

Am Ende neue Perspektiven

Auf der Konferenz „Neue Perspektiven für den Interkulturellen Dialog in Europa“ bilanzierte die EU-Kommission das Europäische Jahr des Interkulturellen Dialogs. weiterlesen[Internal]


 

1 bis 5 von 201

1

2

3

4

5

6

7

vor >

!--TYPO3SEARCH_end--