Kultur macht Europa - 4. Kulturpolitischer Bundeskongress
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Prof. Dr. Adolf Muschg

Prof. Dr. Adolf Muschg (*1934, Schweiz) ist Schriftsteller. Nach seinem Studium der Germanistik, Anglistik und Philosophie in Zürich und Cambridge promovierte er über Ernst Barlach. Er unterrichtete als Gymnasiallehrer in Zürich, schließlich als Hochschullehrer, u.a. in Deutschland (Universität Göttingen), Japan und den USA. 1970 bis 1999 war er Professor für deutsche Sprache und Literatur an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Nach einem Japanaufenthalt erscheint 1965 sein erster, von der Kritik viel beachteter Roman „Im Sommer des Hasen“. Es folgen zahlreiche literarische und essayistische Publikationen, für die Adolf Muschg vielfach ausgezeichnet wird, u.a. 1994 mit dem Georg-Büchner-Preis. Zu seinen bekanntesten Veröffentlichungen zählen Albissers Grund (1974), Literatur als Therapie (1981), Der Rote Ritter. Eine Geschichte von Parzival (1993), Wenn Auschwitz in der Schweiz liegt: fünf Reden eines Schweizers an seine und keine Nation (1997), Sutters Glück (2002) und Der Schein trügt nicht. Über Goethe (2004). Seit 1976 ist er Mitglied der Berliner Akademie der Künste und war 2003 bis 2006 deren Präsident.

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